ISO 22095

Bedeutung von ISO 22095 im Stahlsektor

Die ISO 22095 ist die internationale Norm für Chain of Custody (Rückverfolgbarkeit von Materialien) und bietet im Stahlsektor entscheidende Vorteile. Sie definiert einheitliche Anforderungen an die Dokumentation, Transparenz und Nachweisführung entlang der Lieferkette – von der Rohstoffgewinnung bis zum Endprodukt.

Diese Norm schafft die Grundlage, um die Herkunft und den Lebenszyklus von Materialien zuverlässig zu dokumentieren. Damit fördert sie Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und Compliance in einer Branche, die zunehmend auf glaubwürdige Umwelt- und Qualitätsnachweise angewiesen ist.

Besonders in der Stahlindustrie, die komplexe Lieferketten und vielfältige Vormaterialien umfasst, spielt die Nachverfolgbarkeit eine zentrale Rolle. Mit ISO 22095 können Hersteller und Dienstleister den Materialfluss präzise abbilden und Transparenz gegenüber Kunden, Auditoren und Behörden schaffen.

Vorteile im Überblick:

  • Erhöhte Transparenz entlang der Lieferkette
  • Verbesserte Einhaltung gesetzlicher und regulatorischer Anforderungen
  • Förderung nachhaltiger Beschaffungs- und Produktionsprozesse
  • Unterstützung bei der Risikominderung in der Materialbeschaffung

Die Implementierung von ISO 22095 trägt somit nicht nur zur Qualitätssicherung bei, sondern stärkt auch das Vertrauen in Produkte und Marken – ein entscheidender Faktor in einem zunehmend wettbewerbsintensiven und nachhaltigkeitsorientierten Markt.

Vorteile der ISO 22095 für EMW Stahl Service GmbH

Die Einführung der ISO 22095 bietet der EMW Stahl Service GmbH erhebliche Vorteile. Durch die normgerechte Nachverfolgbarkeit wird eine systematische, lückenlose Dokumentation aller Materialströme gewährleistet – von der Rohstoffbeschaffung bis zur Endlieferung.

Das stärkt das Vertrauen der Kunden, vereinfacht Zertifizierungsprozesse und optimiert die Lieferkettensteuerung. Zudem wird die Identifikation und Umsetzung nachhaltiger Praktiken im Produktions- und Beschaffungsprozess erleichtert.

Kernvorteile für EMW:

  • Verbesserte Kundenkommunikation durch nachvollziehbare Dokumentation
  • Optimierte Prozess- und Qualitätssteuerung in der Produktion
  • Stärkung des umweltbewussten Markenimages
  • Zugang zu internationalen Märkten durch Normkonformität und Transparenz

Die Zertifizierung nach ISO 22095 positioniert EMW als verlässlichen Partner in der nachhaltigen Stahlwertschöpfungskette – mit klaren, nachweisbaren Qualitäts- und Umweltstandards.

ISO 22095 und EMW SCALE – Rückverfolgbarkeit trifft Klimatransparenz

Mit EMW SCALE (Steel Carbon Accounting & Low Emission) setzt EMW die Anforderungen der ISO 22095 in ein digitales, überprüfbares System um. SCALE basiert auf dem Chain-of-Custody-Prinzip der Norm und erweitert dieses um eine CO₂e-Bilanzierungsebene, die jede Materialcharge eindeutig zuordenbar macht.

Durch die Integration von verifizierten Environmental Product Declarations (EPD) der Lieferanten ermöglicht SCALE eine transparente Erfassung, Zuweisung und Dokumentation von CO₂e-Emissionen – vollständig im Einklang mit den Vorgaben der ISO 22095.

Das bedeutet:

  • Lückenlose Rückverfolgbarkeit der CO₂e-Daten von der Quelle bis zum Werkstor (Cradle-to-Gate)
  • Auditierbare Chain-of-Custody-Nachweise für ESG-, CSRD- und CBAM-Berichte
  • SAP-kompatible Systemstruktur für effizientes Reporting und Datenmanagement

Damit wird die ISO 22095 bei EMW praktisch und datenbasiert umgesetzt – nicht nur als Nachweis der Materialherkunft, sondern auch als Grundlage für transparente, messbare Klimaverantwortung.

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