GHG steht für Greenhouse Gases, auf Deutsch Treibhausgase. Dabei handelt es sich um gasförmige Bestandteile der Erdatmosphäre, die zur globalen Erwärmung und zum Klimawandel beitragen.
Die wichtigsten Treibhausgase sind:
Kohlendioxid (CO₂)
Methan (CH₄)
Lachgas (N₂O)
Diese Gase entstehen hauptsächlich durch industrielle Prozesse, Energieerzeugung, Verkehr und die Verbrennung fossiler Brennstoffe. Sie absorbieren Wärmestrahlung und geben sie wieder ab, was den sogenannten Treibhauseffekt verstärkt und die Durchschnittstemperatur der Erde ansteigen lässt.
Wesentliche Auswirkungen von Treibhausgasen:
Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur
Veränderung von Wetter- und Klimamustern
Steigender Meeresspiegel und Belastung mariner Ökosysteme
Das Verständnis und Management von GHG ist entscheidend, um strategische Maßnahmen zur Emissionsreduktion zu entwickeln und den Klimawandel einzudämmen. Besonders in energieintensiven Industrien – wie der Stahlproduktion – ist die Verringerung von Treibhausgasemissionen ein zentrales Handlungsfeld.
GHG und die Stahlindustrie
Die Stahlindustrie zählt zu den größten industriellen Emittenten von Treibhausgasen. Der Einsatz von Koks, Kohle und Gas in der Produktion führt zu erheblichen Mengen an CO₂ und anderen GHG. Entsprechend groß ist das Potenzial, durch Innovation und Prozessoptimierung einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Ziele und Maßnahmen zur GHG-Reduktion in der Stahlbranche:
Umstellung auf CO₂e-arme Herstellungsverfahren (z. B. H₂-Direktreduktion, Elektrolichtbogenofen)
Optimierung von Energie- und Materialeffizienz
Transparente Bilanzierung von Emissionen entlang der Lieferkette
Nutzung von CO₂e-reduzierten Vormaterialien
Die Life Cycle Assessment (LCA) und der Product Carbon Footprint (PCF) sind dabei zentrale Instrumente, um die Treibhausgasemissionen systematisch zu erfassen und zu senken.
Verbindung zu EMW Stahl Service GmbH
Die EMW Stahl Service GmbH übernimmt in der Stahlindustrie eine Vorreiterrolle in der Reduzierung von GHG-Emissionen. Nachhaltigkeit ist fester Bestandteil der Unternehmensstrategie, die auf CO₂e-reduzierte Vormaterialien, energieeffiziente Prozesse und nachhaltige Logistiklösungen setzt.
Beispiele für nachhaltige EMW-Initiativen:
Einsatz von CO₂e-reduziertem Stahl als klimafreundliche Alternative zu konventionellem Material.
Verlagerung von Transporten auf die Schiene, um den CO₂e-Fußabdruck der Logistik zu senken.
Einsatz von Elektro-Rangierloks, die einen nahezu emissionsfreien Transport im Werk ermöglichen.
Diese Maßnahmen machen EMW zu einem verlässlichen Partner für klimabewusste Stahlbeschaffung, der sich aktiv an der Umsetzung internationaler Nachhaltigkeitsstandards beteiligt.
GHG-Management mit EMW SCALE – Messbare Klimaverantwortung
Mit EMW SCALE (Steel Carbon Accounting & Low Emission) setzt EMW einen neuen Standard im Management von GHG-Emissionen. Das System ermöglicht die präzise, chargenspezifische Erfassung und Bilanzierung von CO₂e-Daten entlang der gesamten Lieferkette – vom Rohmaterial bis zum Werkstor (Cradle-to-Gate).
SCALE basiert auf verifizierten Environmental Product Declarations (EPD) und folgt internationalen Standards wie dem GHG Protocol und ISO 22095 (Chain of Custody). Dadurch wird jede CO₂e-Emission eindeutig zuordenbar, dokumentiert und transparent berichtet.
Vorteile des GHG-Managements mit EMW SCALE:
Prüfbare CO₂e-Daten für ESG-, CSRD- und CBAM-Berichte
Bilanziell zuweisbare CO₂e-Reduktionen pro Auftrag oder Produkt
Auditierbare Nachverfolgbarkeit entlang der gesamten Lieferkette
SAP-kompatible Datenschnittstellen für effizientes Reporting
So verbindet EMW praktische Klimaschutzmaßnahmen mit digitaler Nachweisbarkeit – und macht den Umgang mit GHG messbar, überprüfbar und wirtschaftlich relevant.
Sie haben Fragen dazu? Dann schreiben Sie uns gerne!
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